Giovana Zuccarino
La Luna

Giovana Zuccarino ist eine argentinische Fotografin. Sie studierte Geologie an der Universität von Buenos Aires und Fotografie am IMDAFTA (Instituto Municipal de Arte Fotográfico y Técnicas Audiovisuales).
Sie erforscht die Eigenschaften des Lichts und die Materialität der fotografischen Werkzeuge. Ihre Interessen sind Astronomie, Geologie, Physik. Sie kombiniert oft fotografische Techniken des 19. Jahrhunderts, wie Daguerreotypie und Nassplattenkollodium, unter Verwendung von großformatigen Kameras. Giovana arbeitet auch mit interferentiellen fotografischen Prozessen, wie der Holografie und dem Lippmann-Verfahren. Sie entwickelt einen Großteil ihrer Arbeit in der Sternwarte von Buenos Aires (Asociación Argentina de Amigos de la Astronomía), wo sie Astrofotografie unterrichtet und mit Teleskopen und Großformatkameras arbeitet, die sie manchmal sogar in der Sternwarte aufbaut.

 

Ihre
Technik

In den letzten Jahren hat sie mit einem historischen Teleskop, das speziell für den Venustransit im Jahr 1882 gebaut wurde, eine Serie von Mondlandschaften, Sonnen- und Mondfinsternissen gemacht und dabei immer mit alten fotografischen Techniken gearbeitet. Sie reist viel – immer auf der Suche nach astronomischen Ereignissen, Sonnenfinsternissen, Meteoritenschwärmen. Im Dezember 2020 war sie im argentinischen Patagonien und nahm Daguerreotypien und nasse Kollodiumplatten von der totalen Sonnenfinsternis auf.
Giovana Zuccarino arbeitet mit Teleskopen  und Großformatkameras, wie ihrer geliebte Linhof Technika III, ausgerüstet mit Objektiven von Schneider-Kreuznach 90 mm, 135 mm und 270 mm. (Die Kamera wird dabei immer mit ihrem Schal umwickelt, der zum Glücksbringer für einen klaren Himmel geworden ist.)
Adam Miller, NYC Cityscapes
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