Max Schwarzmann

Die Arbeit (94-17) reflektiert die Projekte von Arno Brandlhuber und seine konzeptionelle Architektur.

Wohneigentum als Spekulationsobjekt ist nur eine Problemstellung gegen die das Büro, oder besser gesagt, das Kollektiv brandlhuber+ arbeitet. Sie verwenden Anekdoten an die Konzeptkunst der 60er und 70er Jahre um den privaten und öffentlichen Raum zu verbinden. In der gleichen Zeit finden ebenfalls viele der heute gültigen Bauvorschriften ihren Ursprung, die bei brandlhuber+ als Werkzeug, nicht als Hindernis, angesehen werden.
Ehemalige Kohle-Türme in Lichtenberg dürfen so durch eine Neuverteilung der Grundstücksgrenzen bestehen bleiben. In Krampnitz ergibt sich aus dem Durchschlagen der Wände ein Blick auf die Nachbarschaft und deren See. Ein Ateliergebäude vervollständigt mit Reaktion auf seine nähere Umgebung eine Bauruine mitten in Berlin.
Die Gestaltung ihrer Vorhaben definiert sich durch die kritische Auslegung der Legislative und auch der Umgehung dieser Regeln. Es entstehen keine mahnenden Skulpturen, sondern reduzierte, bescheidene Beispiele für den Umgang mit den zeitgenössischen Strukturen unserer Städte.
Diese durch die Gesetzgebung erschaffenen Räumlichkeiten zeigt die Arbeit (94-17).

Seine Technik

Der erste Eindruck durch die Atmosphäre der Gebäude und der konzeptionelle Aufbau der Projekte sind die Schwerpunkte während der Aufnahme der Fotografien.
Mit den technischen Möglichkeiten der Fotografie werden die Räume auf ihre Merkmale reduziert dargestellt. Die Arbeit wurde mit Hilfe einer Linhof Master Technika auf 4×5“ Film angefertigt.

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