Giulio Speranza

In diesem Projekt geht es um die Identität des Menschen. Ich fotografiere gern Natur und auch Stadtlandschaften, aber was mich wirklich am meisten interessiert, das ist der Mensch. So interessieren mich die von Menschen modifizierten Natur- und Stadtszenen. Ich denke, dass alle Probleme unserer Welt vom Menschen abhängen. So beschloss ich, meine Aufmerksamkeit auf uns selbst zu lenken.
Das, was wir sind, ist in unseren Augen zu finden, sie sind das wichtigste Element in unserem Gesicht, sie definieren unsere Identität. Wie aber verhält sich jeder Mensch vor der Kamera? Die meisten von ihnen sind nicht bereit sich zu öffnen und sie sind irgendwie verlegen. Aber zum Glück verliert sich dieses „erzwungene“ Porträt. Etwas in ihrem Charakter wird offenbar, weil ich einfach darum bitte in die Linse zu schauen. Schließlich sind sie alle gleich vor der Kamera, ohne Unterscheidung nach ihrer sozialen Schicht.
Natürlich ist dies ein laufendes Projekt. Ich weiß, wann es begann, aber ich weiß nicht, wie lange es dauern wird, vielleicht eine sehr lange Zeit.

Seine Technik

Unsere Augen sind das wichtigste Element, das unsere Identität beschreibt, also muss ich sie hervorheben. Diese Aufgabe wird mit der Bjektiv-Neigung des Linhof Technika gelöst. Dies ermöglicht mir, die Fokus-Ebene zu bestimmen. Ich lasse sie es durch die Augen gehen und erhalten eine sehr geringe Schärfentiefe. Das große Aufnahmeformat ist ideal für die Porträtarbeit und lässt mich eine beeindruckende Bildqualität bekommen. Alle Bilder wurden bei Dauerlicht aufgenommen. Ich entwickle die Filme selbst, scanne danach die Negative.
Gemacht mit Linhof Technika III 13×18, Nikkor 210 mm Objektiv auf Bergger Pancro 400 Film.

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