G. Roland Biermann

face2face ist eine Serie experimenteller Portraitfotografien, ausgehend von der Zielsetzung einen flüchtigen, vagen Eindruck zu visualisieren, ähnlich den Bildern, die wir sehen, wenn man im Auto sitzend an Fuβgängern auf der Straβe vorbeifährt. Diese Bilder haben verwischte Konturen und wenig Detail. Aber vielleicht gerade deshalb bringen sie das Wesentliche in den Gesichtszügen heraus.

Seine Technik

Technisch gesehen ist jedes Bild eine Langzeitbelichtung im Cinemascopeformat: einer Stillstandsphase folgt eine kontrollierte Bewegung über mehrere Sekunden sowie eine weitere Stillstandsphase. Dieser Prozess, den das menschliche Auge und Gehirn wie einen Film, als eine Vielzahl nahtlos aneinandergefügter Bilder wahrnimmt, wird von der fotografischen Kamera zu einem einzigen Negativ komprimiert.

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